IT Landschaften – Unterstützung der Unternehmensstrategie – oder nicht?

Wie entsteht eine IT Landschaft? Wenn man mich das fragen würde, würde ich fragen: Theoretisch oder praktisch?

Natürlich erwischt man mich auch mal so mit einer so blöden Antwort. Aber ich meine die Frage hier ernst. Mal ganz ehrlich:

Die Planungsphase steht an…..

Der Leiter der Abteilung X hat schon ein Jahr nach einem neuen System verlangt, genauso wie der Leiter der Abteilung Y. Und dann ist da noch das Z System, das der Administration so viel Ärger macht, das System W, das ein total veraltetes Datenbank- oder Betriebssystem nutzt, das sich mit aktueller Hardware nur noch wenig verträgt.

Und dann ist da das zugeteilte Budget von 999 €, das wir mit dem Verweis auf den anstehenden Austausch des Systems der Abteilung A und des Systems der Abteilung X, ggf. auf 1001 € erhöhen können.

Also steht neben ein paar Hardware-Austauschen total veralteter Server noch der Austausch von System A, System X und System Z an.

Und wie sind diese Pläne entstanden? Ganz klar:

System W wollen wir nicht anfassen, das ist schon so heiß. Die Anwender sind zufrieden. Wenn der einzige Support-Mann (die One-Mann Show Hr. Heinz) merkt, das wir das austauschen, wird er keinen Support mehr leisten und wir schauen in der Übergangszeit in die Röhre.

System A steht an, der Abteilungsleiter hat dieses Jahr am lautesten geschrien und hat die besten Connections. Genau wie Abteilungsleiter X mit System X. Und Z machen wir, weil das in der IT soviel Ärger verursacht, dass wir zeitlich nicht mehr rumkommen.

Das alles kann man politisch super “ver-argumentieren”. Oder?

Aber würde das das Unternehmen strategisch weiterbringen? Ja, irgendwie schon….aber ginge es noch besser? Ja, auch irgendwie schon. Oder?

Ich finde, dass da noch was geht. Vielleicht billiger, vielleicht erstmal teurer, aber sicher oft besser.

Als erstes und wichtigstes schaue ich mir den Input in den Planungsprozess an. Da will ich einerseits die Unternehmensstrategie finden….wenn es da was konkretes gibt….dann Risikobewertungen der Systeme. Dazu kommt noch die aktuell beste Einkommensquelle des Unternehmens. Dann noch ein bisschen Technik-Daten und der Input ist fertig.

Alles, was nicht da ist, holen wir uns an den entsprechenden Quellen der jeweiligen Informationen direkt ab. Und los geht es in das “Strategic Requirement Profiling”.

Und wer weiss – vileeicht kommt ja was anderes dabei raus?