Steht etwas Neues an? Schnell, ein Plan muss her!

Egal, was so ansteht….sobald es komplizierter ist als ein normaler Arbeitstag bin ich dabei, das alles erstmal zu planen.

Bin ich verrückt? Vielleicht ein ganz kleines bisschen…aber ich bin bestimmt meistens gut vorbereitet!

Warum ich das tue? Ich habe festgestellt, dass die ganze Zeit, die man damit verbringt, etwas für neue Themen zu unternehmen, mehrheitlich verschwendet ist, wenn man vorher keinen guten Plan hat.

  • Haben Sie Zeit zu verschwenden?
  • Sind Sie sicher, dass die neuen Aufgaben rechtzeitig fertig werden können?
  • Kennen Sie alle internen und externen Regelungen, die hier zum Tragen kommen?
  • Wissen Sie schon, was dafür alles zu tun ist, obwohl es keine Routine-Aufgabe ist?
  • Wissen Sie, wen Sie für diese Aufgabe brauchen?
  • Kennen Sie die “Lieferzeiten” Ihrer notwendigen Ansprechpartner?

Wenn Sie eine dieser Fragen nicht ganz entspannt beantworten können: Bitte machen sie einen Plan! Jetzt sofort!

Verzichten Sie nicht auf Ihren Erfolg, wenn Sie dafür oft nur einen guten Plan brauchen…..

Audit – bei uns? Hilfe, was soll ich tun?

Da ist sie – die Ankündigung eines Audits. Die Zeit ist begrenzt und keiner weiß, wo man aktuell steht.

Ich sehe das als gute Zeit, zu beweisen, das man gute Nerven hat. Ein Plan muss her!

Der Plan kann ganz unterschiedlich ausfallen, wichtig ist nur, dass man einen guten Plan hat. Ohne Plan kann es nur schief gehen…..

  • Ist man gut “sortiert” und muss nur das Audit selbst vorbereiten? Super!
  • Weiß man nicht genau, wie es aktuell aussieht, und es gilt, alles vorbereitend zusammen zu stellen und ggf. ein paar Kleinigkeiten nachzuarbeiten?
  • Ist bekannt, dass noch Lücken vorhanden und Nacharbeiten nötig sind?
  • Ist nichts genaues bekannt und man plant Hilfe zu suchen?

Ganz egal wie der Stand der Arbeiten sind, hier gilt es nur, keine Zeit zu verschwenden, wenn man sich so gut wie möglich präsentieren will. Das ist so ein bisschen wie Frisur und Kleidung vor dem Date….. unverzichtbar!

 

 

 

Projektkalkulation

Nach 15 Jahren Beratung erstaunt es mich immer noch, positiv und negativ, die Projektkalkulationen anderer Menschen zu sehen.

Egal, ob es eine Angebotskalkulation für ein Bauprojekt oder Beratungsprojekt ist, versuche ich immer das Gleiche zu beurteilen:

  • Hat der Ersteller hier einen realistischen Versuch gemacht, alle wesentlichen Komponenten des Projekts zu bewerten?
  • Hat der Ersteller ein Verständnis, was in diesem Fall die wesentlichen Komponenten sind?
  • Gibt es eine Risikobewertung des Projekts?
  • Ist der Risikofaktor in der Kalkulation berücksichtigt?

Und hier sehe ich die tollsten Sachen (dann versuche ich, ein Beispiel zu bekommen) und die stümperhaftesten Kalkulationen. Einige Unternehmen kalkulieren scheinbar gar nicht, sie schätzen nur.

Abgesehen davon, dass es für alle Beteiligten furchtbar ist, in einem zu knapp kalkulierten (oder geschätzten) Projekt ständig unter Druck zu stehen, ist es auch für den Kunden nicht gut. Er bekommt ein Projekt, in dem die Hektik auch mit die Qualität beeinflusst.

Ich denke, statt mit zu knapper Kalkulation zu arbeiten, sollte man, wenn möglich, lieber Aufgaben aus dem Projekt heraus nehmen. Das geht aber auch nicht immer, im Gegensatz zu Beratung ist es in technischen Projekten oder im Bau selten möglich, Aufgaben durch den Kunden abzuarbeiten.

Was macht man dann, um den Kunden zu gewinnen?