Coachen oder Berater machen lassen? Oder intern nach ‘ner Schulung?

Will ich neues know how intern aufbauen oder nicht?

Die Frage ist nicht so schwer,  oder? Was ich permanent brauche möchte ich eher im Haus haben, Einmal-Aktionen und fachlich extrem vom Haupt-Unternehmenszweck abweichende Dinge kaufe ich vielleicht lieber fremd.

Aber was genau fällt in welche Kategorie?

Beim Datenschutz fällt die Entscheidung meistens nicht schwer…..aber wie ist es bei Informationssicherheit? Schicke ich den zukünftigen information Security Officer auf Schulung und er macht das dann?

Oder Risiko Management….da auch? Oder den Grossprojektleiter?

Oder lasse ich hier eher einen Coach eine Weile begleiten,  bis das alles sicher läuft?

Das alles sind für mich, neben den genannten Kriterien,  auch Dinge,  die durch die Unternehmenskultur mit bestimmt werden sollten…..und zwar nicht den Teil, der sagt, dass wir “schon immer alles selbst gemacht” haben oder “so neues Zeug ” immer zukaufen.  Nein, ich meine den Teil der internen Kultur,  der einem Kollegen auch ohne Vorgesetzter einer Person zu sein erlaubt,  Anweisungen zu geben, die dann befolgt werden.

Das klingt nach einem billigen Rat.  Aber kennen wir nicht alle den abgehetzten Qualitätsmanager, der nie Rückmeldung von den Kollegen bekommt….weil die ohne Folgen die Zuarbeit verweigern können und immer was anderes vorhaben?

Das, kombiniert mit einem “Old School” Vorgesetzten, ist sicher für viel Frust und Kündigungen verantwortlich.  Und da hilft auch die tollste ISO xxxx Schulung nicht weiter……zumindest keine, die ich kenne

 

Business Continuity in der Praxis – wie geht das denn?

Damit mein Business möglichst weiter bestehen kann, wenn “schlimme Dinge“ passieren, muss ich erst mal ein paar Sachen klären.

Aus meiner Sicht sind hier vier oder fünf Dinge besonders wichtig:

  1. Welche Art von Ereignissen wirken sich extrem negativ auf meinen Geschäftsbetrieb? Welche führen mit inakzeptabler Wahrscheinlichkeit dazu, dass es bei mir richtig böse kracht und wie kann ich diese Risiken minimieren?
  2. Wie sähe ein “Notbetrieb” aus, der mich eine Weile über Wasser halten kann, solange ich noch einiges zu “reparieren” habe?
  3. Wie lange kann ich im Notbetrieb überleben, bevor mir alles um die Ohren fliegt?
  4. Was brauche ich für diesen Notbetrieb….Prozesse, Systeme, Personen….?
  5. Wie kann ich alles im Betrieb so organisieren, dass ich innerhalb der maximal verfügbaren Zeit (Punkt 2) wieder auf Normalbetrieb umstellen kann?

Wenn ich diese Fragen möglichst vollständig und in Kommunikation mit meinen Wissensträgern detailliert beantwortet habe, habe ich schon eine ganz ordentliche To Do Liste, um anzufangen…